E-Health: Informationssysteme für die vernetzte Medizin « MKWI 2012 – Themen
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E-Health: Informationssysteme für die vernetzte Medizin

Die hohe Spezialisierung im Gesundheitswesen und die zunehmende Mobilität von Patienten hat die medizinische Versorgung in den letzten Jahrzehnten verändert. Medizinische Forschung und Versorgung sind oft kooperativ und interdisziplinär. Eine Unterstützung der dadurch entstandenen Prozesse und Strukturen mit Information- und Kommunikationstechnologie (IuK) wird als E-Health oder Gesundheitstelematik bezeichnet.
In Einrichtungen des Gesundheitswesens steht der Anspruch wirtschaftlich zu arbeiten zunehmend im Vordergrund. Dennoch können etablierte Methoden und Werkzeuge für betriebliche Informationssysteme nicht ohne Weiteres im Gesundheitswesen angewendet werden. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Forschung und Versorgung darf aus ethischen und sozialen Gesichtspunkten der Wirtschaftlichkeit nicht immer untergeordnet werden. Daher haben sich über die Jahrzehnte im Gesundheitswesen Strukturen entwickelt, die nicht ohne Weiteres auf Unternehmen der freien Wirtschaft übertragbar sind.
Ziel der Teilkonferenz ‘E-Health: Informationssysteme für die vernetzte Medizin’ ist daher insbesondere der Austausch zwischen Medizinischen Informatikern und Wirtschaftsinformatikern, um gemeinsam zu einem effizienten Einsatz von IuK im Gesundheitswesen beizutragen und damit auch langfristig eine qualitativ hochwertige, aber bezahlbare Forschung und Versorgung zu erreichen.
Erwünscht werden Forschungsbeiträge und Erfahrungsberichte zu folgenden Themen (nicht ausschließlich):

  • Anwendung von Methoden und Modellen der (Medizin-, Wirtschafts-) Informatik im Gesundheitswesen
  • Best Practices und Benchmarking für IuK-Lösungen im Gesundheitswesen
  • Business Intelligence, Data Warehouses, Data Mining im Gesundheitswesen
  • Enterprise Architecture Management für medizinische Netzwerke
  • Gestaltung innovativer Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle in einem vernetzten Gesundheitswesen
  • Risikomanagement, Datenschutz und Datensicherheit im vernetzten Gesundheitswesen
  • Service Science im Gesundheitswesen
  • Technologiemanagement und Produktivitätsbetrachtungen innovativer IT-Konzepte im Gesundheitswesen
  • Versorgungsketten im Arzneimittel- und Medikalproduktebereich (Supply Chain Management)

Auch visionäre Beiträge -wie sich zum Beispiel ‘Globalisierung’ auf das Gesundheitswesen auswirken wird und wie diese Veränderungen geeignet durch IuK unterstützt werden können – sind willkommen.

Wissenschaftliche Leitung:

  • Prof. Dr. Petra Knaup, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Ursula Hübner, Hochschule Osnabrück
  • Prof. Dr. Alfred Winter, Universität Leipzig

Programmkommitee

  • Prof. Dr. Torsten Eymann, Universität Bayreuth
  • Dipl. Inform.-Med. Matthias Ganzinger, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. J. Felix Hampe, Universität Koblenz-Landau
  • Prof. Dr. Reinhold Haux, TU Braunschweig und Med. Hochschule Hannover
  • Prof. Dr. Ursula Hübner, Hochschule Osnabrück
  • Priv. Doz. Dr. Josef Ingenerf, Universität Lübeck
  • Prof. Dr. Stefan Kirn, Universität Hohenheim
  • Prof. Dr. Petra Knaup, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Helmut Krcmar, Technische Universität München
  • Prof. Dr. Jan Marco Leimeister, Universität Kassel
  • Prof. Dr. Richard Lenz, Universität Erlangen
  • Prof. Dr. Barbara Paech, Universität Heidelberg
  • Prof. Dr. Ulrich Sax, Universitätsmedizin Göttingen
  • Prof. Dr. Paul Schmücker, Hochschule Mannheim
  • Prof. Dr. Martin Stämmler, Fachhochschule Stralsund
  • Prof. Dr. Oliver Thomas, Universität Osnabrück
  • Prof. Dr. Alfred Winter, Universität Leipzig

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Beiträge

Beiträge werden in deutscher Sprache verfasst. Es gelten die Formatvorschriften der MKWI 2012. Einreichungen können ab Ende April über das Konferenztool auf dieser Webseite hochgeladen werden. Der Begutachtungsprozess ist “double blind”.

Termine

Es gelten die MKWI-weiten Einreichungsdeadlines.